Partizipative Plattform für nachhaltigen Konsum
Nachhaltige Preise für Produkte
 futuro
 
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Das Projekt uturo wurde von Verein und Forschungsgemeinschaft SOL (Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil) im Jänner 2002 gestartet und wird gemeinsam mit dem Klimabündnis und akaryon sowie mit Unterstützung der ARGE Weltläden, von Südwind, TransFair und ExpertInnen mehrerer österreichischer Universitäten (WU Wien, BOKU Wien, Montanuniversität Leoben, Karl Franzens Universität Graz) durchgeführt.   

Motivation

   Wenn von SOL im Zuge der Kampagne "Aufruf zu einem genussvollen, solidarischen und ökologischen Lebensstil" immer wieder darauf hingewiesen wird, dass ein nachhaltiger Lebensstil "nicht auf Kosten künftiger Generationen und der Menschen in anderen Erdteilen" zu gehen hat, ist für eine Verdeutlichung wichtig, diese "Kosten" zu quantifizieren.

Ziele

Bestimmung nachhaltiger Preise für Produkte, die sozial gerechter und umweltverträglicher sind als Marktpreise. Diese Preise werden in futuro angegeben, um den Einkauf von ökologisch und sozial verträglichen Produkten für die KonsumentInnen zu vereinfachen.

Projektablauf

Das Projekt futuro arbeitet am Thema nachhaltiger Preise unter Mitwirkung von WissenschaftlerInnen und engagierter Öffentlichkeit.
Im Jahr 2002 fanden drei futuro-Runden statt, in denen die in die Preisbildung einzubeziehende Kriterien und deren Wichtigkeit diskutiert wurden.
2003 wurde der Preisbildungs-Algorithmus für die ersten 6 Nachhaltigkeitskriterien (Entlohnung, Sozialstandards, CO2-Emissionen, Flächenverbrauch, Toxizität und Materialverbrauch) erarbeitet. Auf dieser Basis wurden für die ersten Modell-Produkte ( Apfel- und Orangensäfte) danach nachhaltige Preise ermittelt.
Im Sinne der Kommunikation des Themas Nachhaltigkeit wurde parallel dazu, zur Erfindung eines Nachhaltigkeitsspiels aufgerufen.
Ab 2004 wird der Preisbildungs-Algorithmus verfeinert und für möglichst viele weitere Produkte werden futuro-Preise berechnet. Die Nachhaltigkeitsspiel-Idee wird ebenso weitergeführt.
Dazu werden Workshops zu den Themen
     > 'Nachhaltigkeit als Strategie(spiel)',
     > 'Nachhaltigkeits-Spielezirkel' und
     > 'futuro-Preise' durchgeführt.
  
2005 soll futuro als Forschungsprojekt weiter detailliert werden.
Als "Schwesterprojekt" mit größerem Breitenwirksamkeits-Potenzial haben wir den "cleanEuro" konzipiert und beim Bildungsförderungsfonds eingereicht.
geplanter Projektstart: Sommer 2005

Projektkoordination durch akaryon

akaryon koordiniert das Projekt gemeinsam mit Projektleiter Dan Jakubowicz von SOL/FG-SOL.
Dies betrifft Vorarbeiten (Förderanträge, Recherchen etc.) sowie auch sämtliche konzeptionelle und organisatorische Tätigkeiten im Projektablauf.
Die Webbetreuung der Projekt-Website wird zur Gänze von akaryon durchgeführt. Die Website besteht aus einem öffentlichen Bereich und einem Login-Bereich, in dem futuro-TeilnehmerInnen zu verschiedensten Fragen ihre Meinung abgeben können. Die Website ist mit einer Datenbank verknüpft. Laufende Aktualisierungen und technischer Support gewährleisten Informationen auf dem neuesten Stand und benutzerfreundliche Funktionalität.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne unter futuro@akaryon.com
 
 
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